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Mord am Marktplatz - Mörder gefasst!

„Leiche“ erschreckte Passanten
Ein ungewöhnliches Aufgebot an Polizei, Spurensicherung und letztlich eine vermeintliche Leiche, erschreckte einige Passanten in Lauf an der Wasserbrücke. Eine schlimme Szene glaubten ahnungslose Fußgänger am kleinen Vorplatz der Alpha Buchhandlung an der Wasserbrücke zu sehen: Spurensicherung der Kripo, die sich um eine Leiche bemühte.
Ein Polizist, der eine Frau mit Handschellen fesselte, ein abgesperrter Tatort und plötzliche eine große Gruppe an Menschen und noch mehr Kripo ließen Passanten das Schlimmste erahnen: Mitten in Lauf, auf offener Straße ein Mord.

Geschrei der gefesselten Frau und des Polizisten verstärkten diesen Eindruck, so dass sich auch Gäste und Bedienungen der benachbarten Lokale sorgenvoll unter die Menschenmenge mischten. Schnell erkannten dann doch alle unbeteiligten Passanten, dass es sich um etwas Anderes handeln musste, denn die so gekennzeichneten „Kribbo“-Beamten riefen dazu auf, endlich die Ermittlungen zu beginnen. Die Menschenmenge teilte sich und begann mit dem Begutachten des Tatortes und dem Befragen des Polizisten sowie der Inhaberin des Buchladens.

Was war geschehen?
Zum zweiten Mal führte der CVJM Lauf sein Krimispektakel, diesmal mitten in der Laufer Altstadt, durch. Über 50 begeisterte Kriminalisten und Hobbyermittler meldeten sich an, um in diesem Jahr mittendrin dabei sein zu dürfen. Professionell und dennoch mit viel Spaß versammelten sich alle „Kriminologen“ um den so genannten „Mord am Marktplatz“ aufzuklären. Die Organisatoren des CVJM Lauf teilten zunächst Ermittlerteams ein, die dann unabhängig voneinander den Mord aufklären sollten. Hier erfuhren die frisch ernannten Kommissare dann auch Schlimmstes, das sich in den letzten Stunden in der Altstadt zutrug. Der weltbekannte und gebürtige Laufer Organist Bastian Bach, gab ein ausverkauftes Konzert in der Johanniskirche. Zusammen mit seiner Familie war er, nach einer Welttournee, zu Besuch in seiner Heimatstadt. Dort gab es auch die Premiere seiner neuesten CD „Back at home“ – in Lauf, mit einer Signierstunde in der Buchhandlung an der Wasserbrücke. Schon bei dieser Veranstaltung gab es Störenfriede und vor allem die Reporterin der „Laufer Zeitung“ entpuppte sich als quälende, nach Sensationen haschende, Sensationsjournalistin. Unmittelbar nach dieser Signierstunde wurde der Organist vor dem Laden erstochen. – soweit die Story.

Die Ermittler dieses Abends begannen nun mühsam dem Geschehen auf den Grund zu kommen – mussten aber immer wieder feststellen, wie schwierig Polizeiarbeit doch ist. Das Überbringen der Mordnachricht an die scheinbar unwissende Ehefrau des Organisten, die dies hysterisch und explosiv aufnahm, die unschuldig wirkenden Zimmermädchen des „Hotels am Markt“ spielten mit Herz und voller Einsatz ihre Rolle, so dass die Kommissare auch den Notfallseelsorger anforderten. Ein undurchsichtiges Gewirr an Fakten, Lügen und Halbwahrheiten wurde den Teilnehmern dieses Krimiabends zugemutet. Da gab es eine vermeintliche Drogenhölle im Eine-Welt-Laden, ein undurchsichtiger Verkäufer, der eine Liaison mit der Tochter des Ermordeten hatte, die dann ihren Vater im Affekt mit einem Speer ermorden wollte.Zudem tauchte ein gebrochener Rechtsanwalt auf, der erfuhr, welch fadenscheiniges Vorleben seine geliebte Frau hatte und letztlich der letzte Laufer Glöckner, der mehr seine körperlichen Qualitäten bei der Frau des Mordopfers einsetzen konnte und weniger mit seinem geringen geistigen Horizont verblüffte. Dreh und Angelpunkt war eine Gastwirtschaft in der Johannisstraße, in der ein undurchdringlicher Wirt mit seiner Lebensgefährtin mit Halbwissen, Gerüchten und viel Alkohol die Ermittler verwirrte. Hier mussten dann auch „Beamte“ eingreifen, denn ein Notruf berichtete von einer „außer Kontrolle geratenen Schlägerei“ zwischen Glöckner, Wirt und Lebensgefährtin.

Schnell verging die Zeit und die Teilnehmer dieses mörderischen Spieles hatten sehr viel Spaß bei der Sache und konnten durch gezielte Ermittlungsarbeit den Fall lösen. Der Showdown fand dann mit allen Verdächtigen, Ermittlergruppen und der „Kribbo“ im Laufer Johannissaal statt. Dort wurden alle Verdächten vorgeführt und vernommen.

Mit viel Spaß und Einsatz konnten so die Schauspieler erneut Ihr Können unter Beweis stellen, alle Mitspieler durften diesen „Mordsspaß“ aufklären, bis schließlich der Mörder durch ein Geständnis überführt werden konnte.

Die vielen Erlebnisse dieses Abends konnten im Anschluss im Gasthaus „Beim ehemaligen Pfarrer“ mit viel Gelächter bei einem „Mordsdinner“ revuepassiert gelassen werden. Hier gab es dann auch eine Preisverleihung für die beste Ermittlergruppe dieses Abends.

Mit Applaus und voller Begeisterung bedankten sich alle Teilnehmer und Hobbyermittler bei den Organisatoren des CVJM Lauf und der ev. Kirchgemeinde, für diesen gelungenen Event, der nun schon zum zweiten Mal in Lauf durchgeführt wurde. Viele Besucher wünschten sich eine Fortführung und einen neuen Fall, so dass es vielleicht auch im nächsten Jahr einen „Mord am Marktplatz“ geben wird.

 

Wir bedanken uns bei allen Schauspielern, die diesen Abend für alle Teilnehmer zu etwas besonderen haben werden lassen, weiterhin bei der Alpha Buchhandlung, dem Eine-Welt-Laden, dem Gasthaus „Weißes Lamm“ in Lauf, dem Töpferladen in der Hersbrucker Straße und der ev. Kirchgemeinde für die Hilfe, der Zurverfügungstellung von Räumen und aller Unterstützung!

Wir freuen uns, dass wir mit unserem Krimiabend ein neues Laufer Kulturelement geschaffen haben, der allen Beteiligten viel Spaß und so manch eine neue Einsicht erbracht hat.

Der Fall, der in diesem Jahr von der Chefautorin Uli Herzig geschrieben wurde konnte vom gesamten Organisationskomitee Anita Franke, Wolfgang Sörgel und Udo Reitzmann, mit viel Liebe zum Detail inszeniert werden.

Und Achtung:
Neue Ideen und Gedanken für das nächste Jahr stehen schon an, deshalb rechtzeitig Karten sichern!

Hier finden Sie den Handzettel zum Download:



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© CVJM Lauf. Krimiabend '13 (zuletzt aktualisiert am 27.04.15)